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Saterländer Unternehmen erhält Innovationspreis der Landesregierung und Nbank

Gespeichert von Presse am/um Do, 2013-01-03 07:40

Umweltminister Hans-Heinrich Sander hat anlässlich der Hannover Messe den Gewinner des Landeswettbewerbs „Innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte 2010 im Bereich Energieeffizienz" auf der Hannover Messe 2011 ausgezeichnet. Gesucht wurden innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, mit denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) beispielgebend zum sparsamen und effizienten Umgang mit Energie beitragen. Gewonnen hat die Firma Gebrüder Bruns GmbH, mit der Entwicklung eines Langzeit-Wärmespeichers, der ganzjährig Sonnenenergie aufnimmt und speichern kann. Die Preisträger, die von einem Konsortium von Vertretern aus dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz (MU), der NBank und dem Innovationszentrum (IZ) ermittelt wurden, freuten sich während der Hannover Messe 2011 über eine öffentlichkeitswirksame Präsentation ihrer Produkte auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen. “Latente Wärme speichern“ Was ist das eigentlich? Der Begriff „latent“ leitet sich aus dem lateinischen Wort „latens“ ab und bedeutet „verborgen“ oder „im Verborgenen“. Die Wärmeenergie wird als Wärme beim Wechsel eines Stoffes in einen anderen Aggregatzustand – z. B. von flüssig zu fest – nutzbar gemacht. Latent-wärme, auch Schmelz-wärme genannt, kann in einem kleinen Temperaturbereich große Energiemengen speichern. Einfache Latentwärmespeicher sind die allseits bekannten Handwärmekissen für den Winter. Der nächste Schritt ist der Langzeitspeicher!

Durch die Nutzung z.B. großflächiger Solaranlagen in Kombination mit Langzeit-Wärmespeichern kann der solare Deckungsanteil des jährlichen Gesamtwärmebedarfs auf 40-60% gesteigert werden.

Das bedeutet, der fossile Brennstoffbedarf zur Wärmeversorgung kann um diesen Prozentsatz reduziert werden, da der Langzeitwärmespeicher in den Sommermonaten die Wärme für die Beheizung der Wohnhäuser im Winter speichert. Gleichzeitig stellte die Fa. Bruns GmbH Ihr nächstes Projekt auf der Hannover Messe vor : Die Brennstoffzelle, ein Gemeinschaftsprojekt der Firmen EWE (Energieversorger in Oldenburg, CFCL Modulhersteller aus Australien und der Fa. Bruns.

Mit dieser Technologie wird im Einfamilienhaus eine eigenständig arbeitende Gasbrennwertheizung mit einer ganzjährig arbeitenden Hochtemperatur-Brennstoffzelle (SOFC) gekoppelt. Hier wird mittels der benannten Hochtemperatur-Brennstoffzelle (SOFC) das Erdgas reformiert ( veredelt ) und in Strom umgewandelt. Die Brennstoffzelle erzeugt ca. 2 kW/h Strom das heißt, dass hier durch diesen ganzjährigen Betrieb ca. 18000 kW/h Strom per Jahr erzeugt werden können.

Der Eigenverbrauch liegt in der Regel im Einfamilienhaus zwischen 5000 und 7500 Kilowattstunden per Jahr. Durch den Eigenverbrauch und Stromverkauf an die Versorgungsunternehmen wird sich eine solche Technologie schnell amortisieren lassen.

Natürlich war hier auch nicht nur der Niedersächsische Umweltminister Dr. Sander sondern unter anderem auch Wirtschaftsminister Dr. Bode und eine Anzahl von Landtags- und Bundestagsmandatsträger sehr an der Technologie Entwicklung der Fa. Bruns GmbH interessiert.

Hier Urkundenvergabe der Landesregierung durch Umweltminister Dr. Sander an den Vertriebsleiter der Fa. Bruns Herrn Ralf Küßner